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Geschirrtücher in Gastronomie und Großküchen

In der Gastronomie muss Sauberkeit an erster Stelle stehen und deshalb sollten die Geschirrtücher in der Gastronomie täglich gewechselt und gewaschen werden. Um Bakterien, Keime und Krankheitserreger abzutöten werden die Geschirrtücher bei ca. 50° in der Maschine gewaschen. Den höchsten Anforderungen gewachsen ist nur das Halbleinen-Geschirrtuch. Es ist eine Mischung aus 55% Leinen und 45% Baumwolle und deswegen so gut geeignet. Es ist sehr strapazierfähig und saugstark, was in der Gastronomie sehr wichtig ist. Man kann das Halbleinen waschen und bleichen und somit wird es auch den strengen Hygieneanforderungen gerecht. Das Halbleinen ist zwar vorerst kostenintensiv, hat aber eine lange Lebensdauer womit sich der Kauf doch lohnt.

Pflege von Geschirrtüchern

Bei der Pflege von Geschirrtüchern, sollte man auf das Gewebe und Material des Tuches achten. Bei Geschirrtüchern mit feinem Material ist die Handwäsche besser geeignet als die Waschmaschine. Bei Geschirrtüchern, aus einem festeren Stoff, reicht für die Pflege der Gang in die Waschmaschine aber völlig aus. Baumwolle und Leinen kann man in der Waschmaschine waschen. Allerdings soll die Waschtemperatur nicht mehr als 50° betragen, um Farben und Fasern zu bewahren. Weiße Leinen nur mit Bleichmittel waschen, da sie sich sonst gelb färben. Trocknen sollte man diese Textilien nicht an der Sonne und auch nicht im Wäschetrockner sonst gehen sie ein. Da Sauberkeit sehr wichtig ist, sollte man die Geschirrtücher regelmäßig waschen. Denn auch wie bei Schwämmen und Spüllappen können sie nach häufigem Gebrauch Bakterien, Keime und Krankheitserreger enthalten.

Textilien

Geschirrtücher  können aus verschiedenen Textilien, Materialien beziehungsweise Rohstoffen hergestellt werden. Die Bezeichnung “Textilien” kommt aus dem lateinischen “Textilis” und dem französischen “Texere”, was am Besten mit “gewebt” oder “gewirkt” übersetzt werden kann.

Geschirrtücher werden hauptsächlich durch zwei Rohstoffarten beziehungsweise Textilien definiert. Auf der einen Seite sind die Naturfasern von Bedeutung, welche ohne chemische Veränderung aus pflanzlichem und tierischem Material gewonnen werden – wie zum Beispiel Baumwolle. Auf der anderen Seite spielen Kunst- beziehungsweise Chemiefasern eine Rolle, die synthetisch hergestellt werden.

Die Unterscheidung der natürlichen und chemische Textilfasern werden mit  Internationalen  Kurzzeichen kenntlich gemacht. Dem “Textilkennzeichnungsgesetz” (TKG) zufolge ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, seine Textilien zu kennzeichnen.

Internationale Kurzzeichen für Textilfasern:

Baumwolle CO Elastoiden EL
Flachs, Leinen LI Glas GF
Hanf HF Jute JU
Kamelhaar WK Kokos CC
Lama WL Modal CMD
Mohair WM Polyakryl PAN
Polyamid PA Polyester PES
Polyethylen PE Polypropylen PP
Ramie RA Schafwolle WO
Seide (Maulbeerseide) SE Sisal SI
Viskose CV Ziegenhaar HZ

Durch die Zusammensetzung der Textilstoffe entstehen verschiedene Arten von Geschirrtüchern wie zum Beispiel: Halbleinentücher, Grubentücher, Gerstenkorntücher, etc.

  • Allgemein
  • Geschirrtuch Arten
    • Baumwolle
    • Gerstenkorntuch
    • Grubentücher
    • Halbleinentuch
  • Geschirrtuch Textilien
  • Größe Muster und Design
  • Textil Gewebe

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