Geschirrtücher können aus verschiedenen Textilien, Materialien beziehungsweise Rohstoffen hergestellt werden. Die Bezeichnung “Textilien” kommt aus dem lateinischen “Textilis” und dem französischen “Texere”, was am Besten mit “gewebt” oder “gewirkt” übersetzt werden kann.
Geschirrtücher werden hauptsächlich durch zwei Rohstoffarten beziehungsweise Textilien definiert. Auf der einen Seite sind die Naturfasern von Bedeutung, welche ohne chemische Veränderung aus pflanzlichem und tierischem Material gewonnen werden – wie zum Beispiel Baumwolle. Auf der anderen Seite spielen Kunst- beziehungsweise Chemiefasern eine Rolle, die synthetisch hergestellt werden.
Die Unterscheidung der natürlichen und chemische Textilfasern werden mit Internationalen Kurzzeichen kenntlich gemacht. Dem “Textilkennzeichnungsgesetz” (TKG) zufolge ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, seine Textilien zu kennzeichnen.
Internationale Kurzzeichen für Textilfasern:
| Baumwolle | CO | Elastoiden | EL |
| Flachs, Leinen | LI | Glas | GF |
| Hanf | HF | Jute | JU |
| Kamelhaar | WK | Kokos | CC |
| Lama | WL | Modal | CMD |
| Mohair | WM | Polyakryl | PAN |
| Polyamid | PA | Polyester | PES |
| Polyethylen | PE | Polypropylen | PP |
| Ramie | RA | Schafwolle | WO |
| Seide (Maulbeerseide) | SE | Sisal | SI |
| Viskose | CV | Ziegenhaar | HZ |
Durch die Zusammensetzung der Textilstoffe entstehen verschiedene Arten von Geschirrtüchern wie zum Beispiel: Halbleinentücher, Grubentücher, Gerstenkorntücher, etc.
